Geschichte & Kontext
Die Kuckucksuhr entstand im 17. Jahrhundert im Schwarzwald. Welche Werkzeuge, welche Materialien und welche handwerkliche Logik stecken hinter diesem Objekt? Diese Grundlagen bilden den Einstieg.
Ein praxisorientierter Kurs für Hobbyisten. Uhrwerke demontieren, reinigen, Federn tauschen und historische Zeitmesser wieder zum Laufen bringen. Regionales Handwerkswissen weitergegeben, ohne Uhrmacherzertifizierung erforderlich.
Dieser Kurs verbindet historisches Wissen mit handwerklicher Praxis. Im Mittelpunkt steht das mechanische Uhrwerk der Schwarzwälder Kuckucksuhr, eines der faszinierendsten Zeugnisse regionaler Feinmechanik.
Die Kuckucksuhr entstand im 17. Jahrhundert im Schwarzwald. Welche Werkzeuge, welche Materialien und welche handwerkliche Logik stecken hinter diesem Objekt? Diese Grundlagen bilden den Einstieg.
Schritt für Schritt werden Werk und Gehäuse auseinandergenommen. Jedes Bauteil wird identifiziert, gereinigt und dokumentiert. Sorgfalt steht vor Geschwindigkeit.
Historische Werke brauchen spezifische Reinigungsmethoden. Ultraschallbad, manuelle Reinigung mit geeigneten Mitteln, Ölen und Fetten für Zahnräder und Achsen.
Zugfedern und Antriebsfedern richtig einbauen, spannen und sichern. Einer der anspruchsvollsten Schritte, der besondere Aufmerksamkeit erfordert.
Der Kurs vermittelt Wissen und Fertigkeiten, die direkt anwendbar sind. Wer eine alte Kuckucksuhr auf dem Dachboden hat oder gezielt nach einem ruhigen, handwerklichen Ausgleich sucht, findet hier einen strukturierten Einstieg.
Pinzetten, Uhrmacherschraubenzieher, Federhalter, Werkhalter und Reinigungswerkzeug. Was braucht man wirklich, was ist entbehrlich.
Platinen, Pfeiler, Räderwerk, Hemmung und Schlagwerk. Die Struktur verstehen, bevor man das erste Mal Hand anlegt.
Fotodokumentation und strukturiertes Ablegen der Teile. Der Wiederzusammenbau gelingt nur, wenn die Demontage nachvollziehbar war.
Von der Handwäsche mit Uhrmacherbenzin bis zum Ultraschallgerät. Welche Methode für welches Material, und warum Trocknungszeit wichtig ist.
Unterschiedliche Öle für unterschiedliche Stellen. Zu viel ist genauso schädlich wie zu wenig. Hier liegt ein häufiger Fehler von Anfängern.
Schritt für Schritt zurück zum laufenden Werk. Gangprüfung, Schlagwerk einstellen, Kuckuck synchronisieren. Das Ergebnis ist hörbar und sichtbar.
Historische Uhren sind mehr als Objekte. Sie tragen das Wissen mehrerer Generationen in sich. Dieser Kurs behandelt sie entsprechend.
Uhrmacherwissen ist nicht nur für Profis. Mit dem richtigen Aufbau und der richtigen Begleitung können Hobbyisten erstaunlich viel erreichen.
Die Schwarzwälder Uhrmachertradition ist ein kulturelles Gut. Indem wir sie weitergeben, bleibt sie lebendig, auch außerhalb der Museen.
Dieser Kurs macht keine Uhrmacher. Er gibt Hobbyisten das Rüstzeug, um mit Verstand und Geduld an historischen Werken zu arbeiten.
Der Kurs ist in klar getrennte Einheiten gegliedert. Theorie und Praxis wechseln sich ab. Kleine Gruppengrößen ermöglichen individuelle Unterstützung.
Begrüßung, Überblick über Kursstruktur, Werkzeugkunde und Ausgabe der Übungsuhren. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält ein eigenes Werk zum Bearbeiten.
Kurze Einführung in die Geschichte der Schwarzwälder Uhr. Dann: Identifikation aller Bauteile am eigenen Werk, bevor irgendetwas auseinandergenommen wird.
Systematisches Auseinandernehmen des Laufwerks. Fotodokumentation der einzelnen Schritte. Jedes Teil bekommt seinen Platz auf dem Arbeitstisch.
Reinigung aller Teile mit geeigneten Mitteln. Inspektion auf Verschleiß, verbogene Achsen oder gebrochene Zähne. Was kann repariert werden, was muss ersetzt werden.
Schritt-für-Schritt-Zusammenbau, Schmierung der Lager, Federeinbau und abschließender Gangtest. Ein funktionierendes Werk am Ende des Kurses ist das Ziel.
Haben Sie Fragen zum Kurs, zu Voraussetzungen oder zu Terminen? Schreiben Sie uns. Wir antworten werktags.